Stammtisch am 21. Mai 2019

Vortrag zum Bundeswehr Sozialwerk

 

Im Rahmen der „Stammtischvorträge“ präsentierte die Leiterin der Regionalstelle Zweibrücken im Bundeswehr Sozialwerk, Frau Regierungsamtsrätin Jutta Folz, vor einem Kreis von interessierten Zuschauern, einen äußerst informativen Vortrag zu den umfangreichen Aktivitäten des Bundeswehr Sozialwerks.

Mit großem sozialem Engagement unterstützt und ergänzt das Bundeswehr Sozialwerk die Fürsorgeverpflichtung der Bundeswehr, insbesondere gegenüber sozial Schwächeren. Dabei unterstützen mehr als 2.500 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen diese Aktivitäten.

Frau Folz präsentierte das umfangreiche Angebot des Bundeswehr Sozialwerks und stellte dabei auch die Urlaubsliegenschaften vor, die für die 110.000 Mitglieder bereitstehen.

Nähere Informationen hierzu gibt es auch im Internet unter der Adresse www.bundeswehr-sozialwerk.de.

 

Text: Veit Fuchs

Der Vorsitzende ERH, Werner Döring, bedankt sich bei Frau Folz für ihren engagierten Vortrag

(Bild: Veit Fuchs)

Stammtisch 26.März 2019

Beim regelmäßigen Stammtisch der Kameradschaft ERH Südliches Saarland ging es diesmal um das Thema „Versichertenentlastungsgesetz“. Mehr als 30 aktive und Ehemalige waren der Einladung gefolgt und erfuhren interessante Neuigkeiten von Rudi Hermann (im Auftrag der Fög des DBwV) sowie Michael Reimsbach von der Continentalen Versicherungs aG.

Im Anschluss an diese Informationsveranstaltung nahm der Vorsitzende der Kameradschaft, StFw Werner Döring noch zwei Ehrungen vor, in denen Hptm a.D. Helmut Rehr für 50 und Hptm a.D. Peter Grupe für 60 Jahre Mitgliedschaft im DBwV ausgezeichnet wurden.

Veit Fuchs

Bilder: HK

v.l. Hptm a.D. Peter Grupe; StFw a.D. Werner Döring; Hprm a.D. Helmut Rehr

 

 

 

Mitgliederversammlung mit Auszeichnung

Die Zeichen standen auf Abschied als Hptm a.D. Ernst Wendland, Vorsitzender Ehemalige im Landesvorstand West, sein Grußwort an die Mitglieder der Kameradschaft ERH Südliches Saarland richtete. Er wird in der Landestagung des Landesverbandes West Ende Mai nicht mehr zur Wiederwahl antreten, da er mit seiner Ehefrau in seine norddeutsche Heimat ziehen werde, berichtete er.

Wendland gab einen Überblick über den aktuellen Stand der Verbandsthemen zum Bericht des Wehrbeauftragten, zur Versorgungsrücklage, zum Ratgeber ERH und zum Themenkomplex der Beihilfe.

Auch der Vorsitzende der Kameradschaft, StFw a.D. Werner Döring, wies darauf  hin, dass nun das letzte Jahr seiner Tätigkeit als Vorsitzender der Kameradschaft beginne. Er werde im kommenden Jahr nicht mehr für diese Tätigkeit in der Kameradschaft zur Verfügung stehen. Als Beisitzer wolle er aber gerne seine über viele Jahre gesammelten Erfahrungen weiterhin einbringen. In seinem Vortrag ging er insbesondere auf die Veranstaltungen der Kameradschaft im vergangenen Jahr, sowie auf die Planungen in diesem Jahr ein.

Zum Abschluss der Veranstaltung ehrten Wendland und Döring Stabsbootsmann a.D, Harald Schneider-Pauly, (50 Jahre), Hauptmann a.D. Karl-Heinrich Henne und Stabsfeldwebel a.D. Hans-Theo Scher (jeweils 40 Jahre) für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verband.

 

Veit Fuchs

 

Bilder (Veit Fuchs):

 

 

von links nach rechts: Scher, Henne, Schneider-Pauly, Wendland, Döring 

 

 

von links nach rechts: Döring, Scher, Henne, Schneider-Pauly, Wendland

 

Infobesuch im Landtag des Saarlandes

 

Zu mehr als nur einem Informationsbesuch konnte der Vizepräsident des Saarländischen Landtages, Günter Heinrich, eine Gruppe der Kameradschaft ERH Südliches Saarland und des Stabes LLBrig 1 am 25.09.2018 in Saarbrücken begrüßen. Nach einer Einführung in die Geschichte und Arbeitsabläufe des saarländischen Landesparlaments im Plenarsaal hatten die Kameraden die Möglichkeit, mit Vertretern der Landtagsfraktionen zu diskutieren. Dabei vertreten waren neben Günter Heinrich (CDU) die MdL Petra Berg (SPD), Dennis Lander (Die Linke) und Rudolf Müller (AfD). Neben der allgemeinen Unterstützung der Landespolitik für die Truppe im Saarland und den Erhalt saarländischer Standorte gelang es dann, insbesondere die Vertreter der Regierungsfraktionen für die Problematik der Erhaltung des letzten verbliebenen Absetzplatzes für Automatikspringer in Wallerfangen-Düren zu sensibilisieren. Hier besteht die Gefahr, dass durch den geplanten Bau einer Windkraftanlage ein Absetzen von Fallschirmspringern (automatisch) nicht mehr möglich sein wird. Das wiederum würde die weitere Stationierung springender Verbände (konkret LLBrig 1 und FschJgRgt 26) in der Region definitiv in Frage stellen. Hier wurde Unterstützung in Aussicht gestellt. Nach einem kulinarisch anspruchsvollen Menü in der Landtagskantine klang der informative Besuch dann bei einem Getränk am St. Johanner Markt aus.

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Einen russischen Blick auf Putins Geopolitik wagen

 

„Es geht nicht darum, dass zählt, was wahr ist, sondern es zählt, was als wahr wahrgenommen wird.“ Mit diesem Zitat von Henry Kissinger startete Brigadegeneral a.D. Reiner Schwalb in seinen engagierten Vortrag zur Geopolitik Russlands am 08.11.2018 in Saarlouis.

Zuvor hatte der Vorsitzende der Standortkameradschaft Großraum Saarlouis, Hauptmann Uwe Kammer, im Offizierheim der Graf-Werder-Kaserne zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung begrüßen können, darunter den Lebacher Bürgermeister Klaus-Peter Brill und den saarländischen Landtagsabgeordneten Alwin Theobald. Vor allem jedoch waren mehr als 120 Ehemalige, Reservisten und Aktive aus dem Bereich Luftlandebrigade 1, Fallschirmjägerregiment 26 und Landeskommando Saarland der Einladung zu dieser Infoveranstaltung zum Thema „Russlands Rückkehr als Militärmacht - Bedrohungen, Chancen, Optionen“ gefolgt. Nach einem kurzen thematischen Einstieg übergab Major d.R. Hendrik Krause an den erst kürzlich in den Ruhestand getretenen Brigadegeneral Schwalb, den die Standortkameradschaft des BundeswehrVerbandes nach seiner siebenjährigen Verwendung als Militärattaché in Moskau als herausragenden Referenten für die Veranstaltung gewonnen hatte.

Diesem gelang es in einem etwa einstündigen fesselnden Vortrag, ungewohnte Einblicke in die russische Politik mit kurzweiligen Anekdoten aus seiner langjährigen Tätigkeit in Moskau und bisher teils weniger beachteten Fakten zu verknüpfen. Als Ziel gab er dabei aus, sich häufiger auf die russische Sicht auf Ukraine- und Krimkrise, Putins Patriotismus, Syrienkrieg und NATO-Osterweiterung einzulassen. Denn „nur, wer die Sicht des Gegenübers begreift, kann selbst seine Interessen wirkungsvoll durchsetzen“, so General Schwalb.

Mit zahlreichen eigenen Bildern, u.a. aus dem russisch-ukrainischen Grenzgebiet, untermauerte er seine Einschätzung, dass Russland zwar durch eine Destabilisierung von NATO und EU eigene Interessen voranzutreiben versuche, andererseits aber weder Mittel noch Ambitionen habe, zu einer „Weltmacht“ zu avancieren. Er zeigte allerdings auch plausibel wirtschaftliche und innenpolitische Entwicklungen auf, die das Bedürfnis der Russischen Föderation erklären, als „Großmacht“ auf Augenhöhe mit dem Westen umzugehen. Ausdrücklich plädierte er dafür, dass Deutschland, EU und NATO aus einer Position von Stärke und Souveränität einen engen Dialog mit Russland führen sollten.

Nach seinem Vortrag ging General Schwalb geduldig auf alle Fragen der Zuhörer ein, die besonders Interesse an seiner Einschätzung des russischen Engagements in Syrien und der Ostukraine, der Erneuerung der russischen Streitkräfte, bis hin zu Zukunftsperspektiven für eine Zeit nach Putin, aber auch der Wahrnehmung seiner Expertise durch deutsche Entscheidungsträger zeigten. Mit einem Imbiss auf Einladung des BundeswehrVerbandes klang die informative Veranstaltung bei guten, engagierten und kameradschaftlichen Gesprächen aus.  

 

 Referent General a. D. Reiner Schwalb, Leiter Militärattachéstab bei der Deutschen Botschaft in Moskau von Nov. 2011 - Aug. 2018

Hptm Uwe A. Kammer, Vorsitzender StOKa GR Saarlouis;  General a. D. Reiner Schwalb

 

OTL i.G. Thomas Sättele, ChdSt LLBrig 1; BrigGen Dirk Faust, Kdr LLBrig 1; (OTL Thomas Dillschneider, Ltr InfoA LKdo SL); Oberst a. D. Wolfgang Lamprecht; (RDir Hans-Peter Breit, Ltr KarrC Bw SLS); General a. D. Reiner Schwalb

 

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30. Juli 2019

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